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| Flughafen Hamburg - tauglich für A380? | |||||
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Am 24. Juni 2000 wurde es bekannt: Airbus
Industrie (EADS und BAE) wollen den großen Doppelstock - Airbus
A3xx in Hamburg - Finkenwerder und Toulouse bauen. Inzwischen ist die
Bezeichnung A380 |
A380 - ein Anlass zum Nachdenken
Diese Mängel lassen sich nur beheben, wenn Hamburg endlich die Konsequenzen aus der Untauglichkeit des Geländes in Fuhlsbüttel zieht. Die Zeit drängt. Nach Angaben der Bundesregierung ("Flughafenkonzept") soll sich der Flugverkehr bis zum Jahr 2015 verdoppeln. Dies bedeutet, dass die Kapazität des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel voraussichtlich noch vor Ablauf der Genehmigungsfrist 2010 am Ende sein wird. In Spitzenzeiten ist Hamburg-Fuhlsbüttel schon heute überlastet.
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Glücklicherweise haben Senat und Flughafengesellschaft bereits vor langer Zeit das Gelände für einen Ersatzflughafen (über 2000 Hektar) westlich der Autobahn A7 gekauft. Das Vorbild liegt in Norwegen: Hier wurde mit großem Erfolg der Flughafen Oslo ausgelagert. Anders als der stadtnahe Alt-Flughafen Fornebu ist der neue Flughafen Gardermoen perfekt an die City von Oslo (19 Minuten Fahrzeit) und an das Umland angebunden. |
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Moderne Flughafenplanung ermöglichte es, sogar im Hochlohnland Norwegen kostenbewußt und hochwertig zu bauen: Die Gesamtbaukosten lagen unter 3 Milliarden DM (11,4 Mrd. NOK), die Bauzeit bei 6 Jahren. Während der Flughafen Hamburg nur 45 Flüge pro Stunde halbwegs sicher abwickeln kann, sind es in Oslo 80. Dementsprechend ist der Flughafen Oslo weltweit führend in Sachen Pünktlichkeit - anders als Hamburg |
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Nicht nur unter verkehrs- und volkswirtschaftlichen Aspekten, auch betriebswirtschaftlich ist die Verlagerung des Flughafens Hamburg sinnvoll: Da der Altflughafen Hamburg-Fuhlsbüttel auf wertvollem Gelände der inneren Stadtentwicklung liegt, kann die Verlagerung ganz wesentlich bereits durch die Realisierung des Grundstückswerts finanziert werden. Da Hamburg finanziell massiv an der Abwanderung von Bürgern und deren Steuern leidet, bedeuten Neubaugebiete in Fuhlsbüttel, dass Hamburgs Bürger in Hamburg wohnen bleiben können. Das führt zu einem zusätzlichen Segen für die verschuldete Stadtkasse in Höhe von mehreren hundert Millionen DM pro Jahr. Zudem kann ein erheblicher Teil für Gewerbeansiedlung (Hamburg ist chronisch knapp an Gewerbeflächen) genutzt werden. So führt diese Lösung zu einer echten win-win-Situation für Hamburg und Schleswig-Holstein. |
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Es wird Zeit, dass bald mit konkreten Planungen und Baumaßnahmen begonnen wird - bevor der Altflughafen Hamburg-Fuhlsbüttel endgültig zum Notfall wird.