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| Zürcher Flugzeugabsturz (Crossair) - Konsequenzen für Hamburger Flughafen | |||||
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11.1.2000 Wäre der tragische Absturz
der Crossair-Maschine nach einem Start von Hamburg Fuhlsbüttel
passiert, wären die Folgen ungleich drastischer gewesen. Der
Vorsitzende der Notgemeinschaft der Flughafenanlieger, Gebhard Kraft,
erläutert: |
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Lageplan zum Absturz - mit
freundlicher Genehmigung von aviation-safety
network |
Kraft fordert, dass endlich eine Risiko- und Schadensfolgenanalyse für den Flughafen Hamburg erstellt wird, die in ein Sicherheitskonzept mündet, wie es für einen innerstädtischen Großflughafen unerlässlich ist. Es sei unverantwortlich, diese Überprüfungen aus Angst vor negativen Ergebnissen weiter hinauszuzögern. Solche Vogel-Strauß-Methode helfe nicht weiter. |
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Wer bislang glaubte, solche Unglücke seien in der Nähe mitteleuropäischer Flughäfen ausgeschlossen, müsse seine Meinung revidieren. Das Schweizer Unglück zeige, dass auch Flugzeuge angesehener Fluggesellschaften, nach Start von einem Flughafen, der deutlich besser beurteilt wird als Hamburg, betroffen sein können. Kraft fordert auch die Aufstellung von Katastrophenplänen und Übungen für Flugzeugabstürze im Hamburger Stadtgebiet: Bislang wird nur auf dem Flughafengelände geübt. Aber weniger als 10 Prozent der Unfälle passieren auf den Flughäfen selbst, über 80 Prozent dagegen bei Start und Landung - wo in Hamburgs Einflugschneisen dichte Bebauung liegt. Für den Löwenanteil der Unfallmöglichkeiten hat Hamburg kein geübtes Rettungszenario." |
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Mehr Informationen
Daten zum Unfall (siehe auch Aircraft Accident Digest)
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